"Willkommen in Palästina" - Vertreterinnen vom Friedensbündnis Braunschweig sind dabei!
Pressemitteilung des Friedensbündnis Braunschweig
Weihnachten in Gaza
von Vera Macht
In einem Zeitungsartikel würde ich auch nüchtern die Zahl der Steinesammler und Bauern auflisten, die im letzten Monat angeschossen wurden, 32 waren es. 88 seit März diesen Jahres, 9 Menschen starben. Unter ihnen waren auch viele Kinder und Jugendliche. Oft wurden sogenannte Dumdum-Kugeln benutzt, die im Inneren des Körpers explodieren und so einen größtmöglichen Schaden hinterlassen. Sie zerschmettern die Knochen, sodass Getroffene oft für Monate nicht laufen können. Laut Genfer Konvention verboten.
Zweiter Bericht vom Friedensmarsch der BS Gruppe:
von Helmut Kaess.
Erster Bericht vom Friedensmarsch der BS Gruppe
Ein Bericht von Helmut Kaess.
IPPNW-Online-Petition: "Wir fordern eine andere Nahostpolitik!"
Der gemeinsame Appell der Kooperation für den Frieden in Zusammenarbeit mit der pax christi-Nahostkommission wird zu einem späteren Zeitpunkt der Bundeskanzlerin und dem Außenminister überreicht.
Zum Appell ...
Stellungnahme der Patriarchen unter der Leitung der Kirchen in Jerusalem zur derzeitigen verheerenden Situation in Gaza
Jerusalem, am 30 Dezember 2008
Wir, die Patriarchen, Bischöfe und Oberhäupter der christlichen Kirchen in Jerusalem verfolgen mit tiefer Betroffenheit, mit Bedauern und Schreck den Krieg, der zurzeit im Gazastreifen wütet, und in Folge davon Zerstörung, Mord und Blutvergießen mit sich bringt, ausgerechnet zu einer Zeit, wenn wir Weihnachten, die Geburt des Königs von Liebe und Frieden, feiern. Indem wir unsere tiefe Sorge über die Eskalation der Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern ausdrücken, dass es noch immer keinen Frieden in unserem Heiligen Land gibt, prangern wir die fortdauernden Feindseligkeiten im Gazastreifen und alle Formen der Gewalt und des Tötens von allen Parteien...
Erklärung der VDJ zum Krieg in Gaza
Die Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen fordert "... von der Europäischen Union und ihren Mitgliedsstaaten, dass sie auf Israel einwirken, die Resolution des UN-Sicherheitsrates vom 08.01.2009, in dem dieser einen sofortigen Waffenstillstand und den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen sowie die ungehinderte Versorgung der Bevölkerung des Gazastreifens mit Nahrungsmitteln, Treibstoff und Medikamenten verlangt, einzuhalten."
Die Katastrophe in Gaza verstehen
von Richard Falk, Sonderbeauftragter der UN für die Menschenrechte in Palästina
"Die Menschen in Gaza werden streng bestraft aus Gründen, die weitab von den Raketen und der Frage der Grenzsicherheit liegen, scheinbar um die Wahlchancen der gegenwärtigen Führer zu verbessern, denen jetzt eine Niederlage bevorsteht, und um andere in der Region zu warnen, dass Israel übermächtige Gewalt einsetzen wird, wann immer seine Interessen bedroht sind."
Sie gießen Blei
von Uri Avnery
Kurz nach Mitternacht. Das arabische Programm von Al-Dschassira berichtet aus Gaza. Plötzlich dreht die Kamera nach oben: Der Himmel ist dunkel, das Bild bleibt schwarz. Nichts zu sehen. Nur Töne: Flugzeuglärm, ein furchterregendes, schreckliches Dröhnen. Unmöglich, nicht an Zehntausende Kinder in Gaza zu denken, die in diesem Moment genau dieses Geräusch hören. Vor Angst erstarrt erwarten sie den Bombenhagel.
»Das Land muss sich vor dem Raketenterror gegen unsere Städte im Süden schützen«, sagt ein Sprecher Israels. »Die Palästinenser müssen auf die Morde im Gazastreifen reagieren«, erklärt der Vertreter der Hamas.
Wann brechen Sie Ihr Schweigen, Frau Kanzlerin?
Friedensbündnis Braunschweig kritisiert die Haltung der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Krieg in Gaza
Pressemitteilung des Friedensbündnis Braunschweig
Braunschweig, 04. Januar 2009 – Den neunten Tag in Folge bombardieren israelische Kampfhubschrauber den Gaza-Streifen. Seit gestern hat die israelische Armee den Bodentruppen, die bereits seit Beginn des Kriegs an den Grenzen zu Gaza stationiert waren, den Befehl zum Einmarsch nach Gaza gegeben. Zudem hat die israelische Regierung mehrere tausend Reservisten einberufen. Diese Informationen deuten auf einen anhaltenden blutigen Krieg Israels hin.
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