Unterschriftenaktion "Dem Frieden eine Chance!"
Nach mehr als sechs Jahren Krieg und Besatzung ist es den USA und ihren Nato-Verbündeten nicht gelungen, das Leben der einfachen Afghanen spürbar zu verbessern, oder eine funktionierende nationale Regierung zu schaffen. Zu diesen Ergebnissen kommen die Afghanistan Study Group und der Atlantic Council, beide USA.
Der Krieg hat zu großen Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt, die mit Fortführung der Kriegshandlungen weiter wachsen. Die Entsendung einer deutschen Kampftruppe führt zu einer weiteren Verschärfung des Konflikts.
Internationaler Afghanistan-Kongress, 7./8. Juni 2008, Hannover: "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!"
Die Initiative der Friedensbewegung "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan" hat sich als nächstes Projekt die Durchführung eines Internationalen Afghanistan-Kongresses vorgenommen. Dieser Kongress wird am Wochenende des 7./8. Juni 2008 in Hannover (Pavillon) stattfinden.
Umweltzerstörungen im Krieg - kein Zufall
Der Zusammenhang zwischen Umwelt und Kriegen ist durch die Vergabe des Friedensnobelpreises an Al Gore und den UN-Klimarat in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.
Afghanistan - Frieden nur mit Truppenabzug
von Michael Lüders - Frankfurter Rundschau Online.
Es gibt keine Patentrezepte für Afghanistan. Dafür ist die Lage zu unübersichtlich. Ethnische Spannungen, endemische Korruption, Armut und die Gewaltbereitschaft der Kriegsfürsten sind das eine. Für die geostrategische Entwicklung der Region gibt es aber noch eine andere, fast größere Gefahr: Die Neigung westlicher Politik, am Hindukusch vorwiegend in militärischen Kategorien zu denken. Einem Euro, der in Afghanistan für zivile Aufbauhilfe ausgegeben wird, stehen zehn Euro für Militärausgaben gegenüber. Die US-Regierung wie auch die Nato sind überzeugt, den Krieg gegen die Taliban gewinnen zu können.
Bundesregierung lügt und trickst - Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag
Kassel, Hamburg, 30. Januar 2008 - Zur Ankündigung des Bundesverteidigungsministers Franz Josef Jung, demnächst über die Entsendung einer neuen Kampftruppe nach Afghanistan zu entscheiden, stellen die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag fest:
In ihrem "Afghanistan-Konzept" vom 5. September 2007 hat die Bundesregierung den Schwerpunkt auf die Verstärkung der zivilen Wiederaufbauhilfe für Afghanistan gelegt. Damit sollten offenbar auch Abgeordnete in den Reihen der Koalition, die dem ISAF-Einsatz skeptisch gegenüberstanden, für die Verlängerung des Mandats gewonnen werden.
Die beabsichtigte Entsendung eines zusätzlichen Kampfverbands an den Hindukusch ist das genaue...
Geben Sie dem Frieden eine Chance.
Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags:
„Afghanistan braucht internationale Hilfe, aber wir wollen keine Besatzung!“
Die afghanische Politikerin Malalai Joya im Interview mit Heike Hänsel, MdB, Entwicklungspolitische Sprecherin Fraktion Die Linke. Malalai Joya kämpft in Afghanistan unter schwierigsten Bedingungen für die Menschenrechte und eine friedliche und demokratische Entwicklung ihres Landes. Sie stellt sich dabei mutig gegen Fundamentalisten, Warlords, Drogenbarone und andere Kriegsgewinnler in ihrem Land, aber auch gegen die Besatzungspolitik. Aufgrund ihrer Kritik an Kriegsverbrechern, die im Parlament vertreten sind, wurde ihr der Parlamentssitz entzogen. Sie ist die diesjährige Preisträgerin des International Human Rights Award, der im Rahmen der Berlinale von der Initiative Cinema for Peace...
Rede des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Hugo Chávez, bei der 61. Vollversammlung der Organisation der Vereinten Nationen (UNO)
Eine hochinteressante und wütende Rede von Chavez, von der es in der BZ nur hies, er habe Bush als Teufel bezeichnet ...
Bush in Stralsund - "Er ist nicht unser Gast!"
Am 13.7. fand in Braunschweige eine Protestkundgebung auf dem Kohlmarkt statt. Hier der Redebeitrag von Elke Almut Dieter
Marschbefehl verweigert
Der 28 Jahre alte Leutnant der US-Armee, Ehren Watada, verweigerte am Donnerstag seinen Marschbefehl in den Irak mit der Begründung, erstens, daß er als Soldat verpflichtet sei, Recht und Gesetz und die Verfassung der USA zu achten, zweitens, weil er in Irak dazu gezwungen würde, Kriegsverbrechen zu begehen, und drittens, weil der Irak-Krieg ein ungerechter und illegaler sei. Damit ist der aus Hawaii stammende Watada der erste Offizier der US-Armee, der den Einsatz in Irak wegen der Illegalität des Krieges offen ablehnt und so das mächtige Pentagon öffentlichkeitswirksam herausfordert. Watada wurde umgehend in Fort Lewis im Bundesstaat Washington weggesperrt. Ihm droht ein Prozeß vor einem...
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