Risikotechnologie Atomkraft: Samstag, 26. März - Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München
- AUFRUF -
Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos und betroffen. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt uns auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko – die Natur hält sich nicht an vorherige Berechnungen, Technik oder Menschen können auch in hochentwickelten Ländern versagen.
Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima sagen wir deutlich: Wir können uns das Risiko einer nuklearen Katastrophe nicht länger leisten!
Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung aller AKW beschlossen – nun rudert sie ein Stückchen zurück: Der Betrieb der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke soll für...
Petition gegen Laufzeitverlängerungen deutscher AKWs
Es gibt derzeit eine e-Petition "Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2023" (Petitions-Nr. 13587). Nach vorheriger Registration kann man online unterzeichnen.
Masterplan zur Rettung des Klimas - Ein Wirtschaftswachstum ohne Klimazerstörung ist möglich
(Berlin/Brüssel) Noch kann der drohende Klimakollaps mit einem sofortigen und umfassenden Umbau der weltweiten Energieversorgung aufgehalten werden. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie Energie (R)evolution - Ein nachhaltiger Weg zu einer sauberen Energie-Zukunft für die Welt. Der Report des Dachverbands der Europäischen Erneuerbaren Energie Industrie (EREC) und Greenpeace ist am Donnerstag in Brüssel und Berlin vorgestellt worden. Ein Zusammenspiel von Energieeinsparungen und dem Einsatz von Erneuerbaren Energien kann den weltweiten Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid halbieren.
Erneuerbar oder fossil - Atomkraft verhindert Energierevolution
Das Verlangen nach mehr Atomkraft angesichts zugedrehter russischer Ölhähne entspricht in zweierlei Hinsicht dem Ansinnen, während einer Hungersnot mehr Geld zu drucken: Die Erste: Geld kann man nicht essen, mit Atomstrom nicht Autofahren. Die Zweite: In beiden Fällen lenken populistische Forderungen von den eigentlichen Problemen ab. An dieser Stelle endet die Parallele: Mit Atomkraft lässt sich ordentlich Geld verdienen, zumal die deutschen Meiler längst abgeschrieben sind und als Gelddruckmaschinen in der Landschaft stehen.
Atomtestliste - traurige Bilanz ...
Seit 1945 fanden Insgesamt 2100 Atomtests statt, einschließlich 86 sowjetische und 2 französische Atomtests, deren Daten nicht angegeben wurden, sowie 205 Atomtests in den USA, die bis 1994 geheimgehalten wurden und deren Daten ebenfalls nicht bekannt sind.
Von den 2100 Tests fallen auf: USA 1075, UDSSR 724, FRANKREICH 198, GROSSBRITANNIEN 46, CHINA 45, INDIEN 6, PAKISTAN 5, NORDKOREA 1
"Wer Atomwaffentests verhindern will, der muss auch bereit sein, auf eigene Atomwaffen zu verzichten."
Aktion Atomteststop protestiert gegen Atomtest Nordkoreas
IPPNW: "Sicherheitsüberprüfungen allein reichen nicht!"
Berlin 4. August 2006. Nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kann bereits ein Kurzschluss, beispielsweise infolge eines Unwetters, in Deutschland jederzeit zum Super-GAU führen. "Der Kurzschluss außerhalb des schwedischen Atomkraftwerks Forsmark hat dazu geführt, dass in der Anlage alles aus dem Ruder lief und nur wenige Minuten bis zum Super-GAU gefehlt haben", so Henrik Paulitz, Atomexperte der IPPNW. In Biblis B habe am 8. Februar 2004 ein wetterbedingter Kurzschluss außerhalb der Anlage dazu geführt, dass es zum gefürchteten "Notstromfall" kam. "Hierbei handelt es sich um eine ganz grundlegende, nicht lösbare Sicherheitslücke."
»Es gibt noch keine endgültigen Antworten auf Tschernobyl«
Gespräch mit Ute Watermann und Reiner Braun. Über die Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl 1986 und die Kontroverse darum, den Einfluß der Atomlobby auf die deutsche Politik und die militärische Komponente von Atomenergie
Die Ärztin und Journalistin Dr. Ute Watermann ist Mitglied der Vereinigung Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) Dr. Reiner Braun leitet das Verbändenetzwerke »Tschernobyl+20«.
Die Lüge von Tschernobyl - auf der Waage
Auszug aus der Rede von Alla Jaroshinskaya nlässlich des IPPNW-Tschernobylkongresses am 7. April in Bonn . Die ukrainischen Journalistin Alla Jaroshinskaya, war nach dem Zusammenbruch der UDSSR Volksdeputierte in Moskau. Sie hatte sich Zugang zu den streng geheim eingestuften Tschernobyl-Protokollen verschafft. In ihrem mutigen und gefährlichen Einsatz, den Opfern von Tschernobyl zu helfen, machte sie die Unterlagen der Öffentlichkeit zugänglich, aus denen das gesamte Verhalten der KPdSU und der Sowjetregierung nach der Reaktorexplosion von Tschernobyl in wesentlichen Teilen rekonstruiert werden konnte. Es gelang ihr, diese Akten auf abenteuerliche Weise unbemerkt unter Umgehung der...
"Tag X Kein Atomklo Gorleben! Querstellen gegen den Castortransport im November 2005"
Aus dem Flugblatt der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg e.V.:
In der ersten oder zweiten Kalenderwoche im November soll der nächste Transport mit 12 hochradioaktiven Castorbehältern aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Gorleben rollen. Die „fünfte Jahreszeit“ im Wendland steht vor der Tür. Seit Ende August sind diesmal bereits an den Brücken über die Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg Polizisten in Containern stationiert.
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