Die atomare Erpressung der Welt
60 Jahre nach Abwurf der ersten beiden Atombomben durch die USA am 6. August 1945 in Hiroshima und am 9. August in Nagasaki sterben jedes Jahr noch immer tausende Menschen an den Langfristfolgen der atomaren Verstrahlung. Die Bürgermeister der beiden japanischen Städte verlängern an jedem Jahrestag im August die Liste der Todesopfer um einige tausend Namen. Bis heute starben in Hiroshima und Nagasaki über 300.000 Menschen durch die Atombomben von 1945. Ist heute, 2005, die Atom-Kriegs-Gefahr beseitigt?
Europetition Atomausstieg: 1 Million Unterschriften
Unter dem Motto "Eine Million Europäer verlangen den Ausstieg aus der Atomenergie" starten Organisationen aus ganz Europa am Tschernobyl-Gedenktag (26. April 2004) eine Unterschriftenaktion.
Europaweit sollen 1 Million Unterschriften von Menschen gesammelt, um ohne Aufschub die Durchsetzung der folgenden Maßnahmen von den Politikern einzufordern:
Tschernobyl und die Folgen
Dr. Helmut Käss beleuchtete das Thema in seinem Vortrag bei Konrad-Kontrovers.
17. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Anläßlich des 17. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe wird der Film "Tschernobyl - Der Millionensarg" im Fernsehen zu folgenden Zeiten ausgestrahlt. 01.05., 15.15-16.15 Uhr arte, 03.05., 11.30-12.00 Uhr Phoenix
Der Film zeigt überraschende Zusammenhänge über den wirklichen Verbleib des radioaktiven Inventars im Katastrophenreaktor auf und gibt Einblicke über einen haarsträubenden Umgang mit westlichen Geldern und Krediten (auch aus der BRD) für die Katastrophenruine. Urteil: unbedingt sehenswert!
Die Explosion im Block 4 des Tschernobyl-Atomkraftwerks am 26. April 1986 gilt als schlimmster Unfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie ...
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