Herstellung von geächteter Munition mit deutschem GeldBereits am 09.12.2010 hatte die NGO "Facing Finance", einem neuen internationalen NRO-Bündnis, auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse einer umfangreichen Recherche zur Finanzierung der Herstellung von Streumunition vorgestellt. Die Recherchen belegen massives Investment deutscher Banken und Versicherer in die Hersteller völkerrechtswidriger Waffen mit einem Umfang von mindestens 1,3 Mrd. Euro. Auch über staatlich geförderte Riester-Fonds soll Geld an Herstellerfirmen geflossen sein. Die UN-Konvention zum Verbot von Streumunition, die auch die Bundesregierung unterzeichnet hat, untersagt jegliche Unterstützung der Herstellung bzw. der Hersteller von solchen Waffen. Thomas Küchenmeister, Koordinator von FACING FINANCE betont: “Macht man Geschäfte mit diesen Unternehmen, profitieren diese auch davon, was zumindest indirekt auch die Herstellung von Streumunition begünstigen kann und damit verboten ist”. Lesen Sie dazu die Presseerklärung.
Thomas Küchenmeister kam bereits in der Sendung REPORT MAINZ am 07.06.2010 in dem Beitrag "Deutsches Geld für Streubomben - Die fragwürdigen Geschäfte Deutscher Banken mit geächteten Waffen" zu Wort. In dem Beitrag heißt es unter anderem, dass die Grünen eine Anzeige gegen die verantwortlichen Banker prüfen wollen. Es wäre zu prüfen, ob es über diese Ankündigung hinaus ging. Fragen Sie nach! Lesen Sie den vollsändigen Beitrag!
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