Berater der KfW Entwicklungsbank in Afghanistan getötetDer Entwicklungshelfer betreute im Norden Afghanistans im Auftrag der KfW Entwicklungsbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ein Projekt zum Bau einer Straße zwischen Cholm und Kunduz. Am Heiligabend wurde der Wagen, in dem er und drei weitere Insassen saßen, beschossen, wobei er tödlich verletzt wurde. Ein afghanischer Mitarbeiter wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Zu dem Anschlag bekannten sich am Samstag die Taliban. Ihr Sprecher Sahibullah Mudschahid teilte am Morgen nach dem Anschlag mit, Kämpfer hätten einen deutschen Bürger getötet. Als Grund nannte er, dass alle Helfer mit dem Militär der ausländischen Schutztruppe Isaf kooperieren würden, und so sei "jeder Ausländer hier in der Region ein Feind der Taliban".
Unterdessen übte laut Spiegel Online der stellvertretende Sicherheitschef der Provinz Balkh General Abdul Rauf Taj Kritik an dem Verhalten des Entwicklungshelfers. "Wir haben den Deutschen in den vergangenen Wochen mehrmals gewarnt, dass die Fahrten in die Region extrem gefährlich sind", sagte Taj. "Außerdem haben wir ihm Polizeischutz angeboten." Lesen Sie weiter unter: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736552,00.html
Die Weltorganisation widerspricht den Einschätzungen des US-Präsidenten Barack Obama zur Sicherheitslage in Afghanistan
Nach UN-Angaben hat sich die militärische Lage in Afghanistan im ablaufenden Jahr weiter zuungunsten der NATO-Besatzungstruppen verschlechtert. Lesen Sie dazu: www.jungewelt.de/2010/12-28/058.php
|
«« Zurück zur Übersicht
Druckversion/Inhalt in einem neuen Fenster




